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Das Alpha Magnet Spektrometer 02

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 ams on iss
AMS-02 auf der Internationalen Raumstation ISS.
Event Display of AMS-02
Ein 20 GeV Elektron im AMS-02 Event Display. Dieses Elektron wurde am 19. May 2011, direkt nach der Installtion von AMS-02, aufgenommen und ist damit eines der ersten Teilchen, das von AMS-02 registriert wurde.
AMS-02 on ISS
Melanie Heil, Doktorandin am EKP, an der TEE Position im AMS-POCC (Payload Operation and Control Center) am CERN.


Projekt

 

 

Das Alpha Magnet Spektrometer 02 (AMS-02) ist ein Teilchendetektor, der für den Betrieb auf der Internationalen Raumstation (ISS) entwickelt wurde. Am 16. May 2011 wurde AMS-02 nach einer 16-jährigen Entwicklungsphase mit dem letzten Flug der Raumfähre Endeavour auf die ISS gebracht und dort montiert. Seit dem 19. May 2011 werden Daten aufgezeichnet. 

 

 

AMS-02 ist der sensitivste und komplizierteste Teilchendetektor, der jemals im Weltraum betrieben wurde. Mit einer erwarteten Lebensdauer von 20 Jahren kann AMS-02 bis zum Ende des ISS Betriebs Daten nehmen und damit unser Wissen über das Universum und seinen Ursprung erweitern. Eines der Hauptphysikziele von AMS-02 ist die Suche nach der sogenannten Dunklen Materie, einer Form von Materie, die ca. 83% der Gesamtmasse unseres Universums ausmacht, jedoch aus keinem der uns bekannten Teilchen bestehen kann.

 


Beitrag des EKP

 

 

Das KIT ist seit 2002 an AMS-02 beteiligt. Zusammen mit dem MIT und der RWTH Aachen wurde der Übergangsstrahlungsdetektor (TRD, engl. Transitions Raditation Detektor) gebaut, der eines der wichtigsten Instrumente zur Identifizierung der Elektronen und Positronen in der Kosmischen Strahlung ist. Seit Begin der Datennahme leistet das KIT einen wesentlichen Beitrag zur Operation des AMS-02 Detektors auf der ISS. Hierzu befindet sich ein KIT-Mitarbeiter permanent am Payload Operation and Control Center (POCC) am CERN.

 

Seit Begin der Datennahme trägt die Karlsruher AMS-02 Gruppe wesentlich zur Analyse der Positron-Fraction bei, dem Verhältnis von Positronen zur Summe aus Prositronen und Elektronen. Im Zuge dieser Analyse wurden mehrere Methoden für die Separation von Hadronen und Leptonen entwickelt.

 

 

 

 


Links

Weitere Informationen zum AMS-02 Experiment finden sie auf der offiziellen AMS-02 Homepage.

Homepage der Young Investigator Group "Cosmic Ray Transport Models for Dark MAtter Searches with AMS-02"

 


Neuste Publikation im Rahmen von AMS:

Autor bzw. Beitrag des EKP Typ Titel Nummer und Download
Bentele, RosemarieDiplomarbeitConstraining the possible pulsar or dark matter origin of the energetic positron population in cosmic rays with AMS-02 and Fermi-LATIEKP-KA/2015-21
Block, FabianBachelorarbeitStatistische Methoden zur Suche nach Anisotropien im Fluss der kosmischen Strahlung mit AMS-02IEKP-Bachelor-KA/2015-04
Merx, CarmenDiplomarbeitSearch for Anisotropies in the Flux of Cosmic Rays with AMS-02IEKP-KA/2015-12
Nieslony, MichaelBachelorarbeitStudien zur Suche nach Anisotropien im Positronenfluss mit AMS-02IEKP-BACHELOR-KA/2014-19
Keller, FlorianDiplomarbeitVorhersagen für die Anisotropien im leptonischen Fluss der kosmischen StrahlungIEKP-KA/2014-13
Koehler, GregorBachelorarbeitInfluence of Dark Matter Annihilation on the Leptonic Cosmic Ray SpectrumIEKP-BACHELOR-KA/2014-03
Kunz, SimonDoktorarbeitConstraints on Transport Models for Galactic Cosmic Rays and their Implications for the Anomalous Positron AbundanceIEKP-KA/2014-20
Vagelli, ValerioDoktorarbeitMeasurement of the cosmic $e^+ + e^-$ Flux from 0.5 GeV to 1 TeV with the Alpha Magnetic Spectrometer (AMS-02) on the International Space StationIEKP-KA/2014-23
Heil, MelanieDoktorarbeitMeasurement of the positron fraction in cosmic rays from 0.5 - 350 GeV with the AMS-02 detector on the International Space StationIEKP-KA/2013-19
Zeissler, StefanDiplomarbeitPositronenidentifizierung mit dem AMS-02 Detektor auf der Internationalen RaumstationIEKP-KA/2013-08